Brief aller Lehrervereine an die Regierung und an den Landtag
Am 25. 11. 2016 verfassten Vertreter der Vorstände aller Lehrervereine Liechtensteins ein Schreiben und schickten dieses an die Regierungsmitglieder sowie an die Landtagsabgeordneten.
Darin brachten sie zum Ausdruck, dass die Lehrerschaft Liechtensteins hinsichtlich Lohn und Pensionsanspruch deutlich hinter die Ostschweiz zurückfällt. Seit der Umstellung auf ein neues Lohnsystem im Jahr 2009 blieben die Löhne de facto eingefroren. So arbeiten beispielsweise Junglehrpersonen, welchen das neue Lohnsystem damals als leistungsbelohnend verkauft wurde, immer noch zum Einstiegslohn. Wir fordern faire, konkurrenzfähige Löhne für Liechtensteins top ausgebildete Lehrpersonen!
Wir lehnen weitere Sparmassnahmen ab, die schlussendlich zulasten unserer Kinder gehen. Zur Erhöhung des AHV-Alters und der Kürzung des Umwandlungssatzes bei der Stiftung Personalvorsorge Liechtenstein kam auch noch die Reduzierung der Altersentlastung hinzu. Wir fordern eine Rückkehr zur alten Regelung: 2 Lektionen Altersentlastung ab dem 55. Lebensjahr, 4 Lektionen ab dem 60. Lebensjahr (ohne ärztliches Attest).
Nur eine kleine jährliche Erhöhung würde die Perspektiven der Lehrerschaft verbessern. Wir fordern Taten!
Die Lehrervertreter/innen sind gerne bereit, diese Anliegen in einem persönlichen Gespräch zu erläutern.