Treffen der Lehrervereine mit der Bildungsministerin
Am 24. Oktober trafen sich Bildungsministerin Dominique Hasler, Martina Tschanz und Johann Wucherer von Seiten des Bildungsministeriums sowie Arnold Kind und Jürg Dinkelmann von Seiten des Schulamts mit den Vertretern aller Lehrervereine (LPV, LOLV, RV, GLV und LMLV). Jasmin Egger, Markus Öhri, Caroline Büchel, Roman Mohr, Holger Marxer, Gregor Vogt und Susanne Schnetzer legten die Anliegen der Lehrerschaft dar.
Dominique Hasler schilderte die bisherigen (kurzfristigen) Massnahmen zum Thema Löhne. Als mittelfristige Lösung wird fürs Budget 2019 eine 1,75% Erhöhung der Lohnsumme beantragt, um damit individuell die grössten Lohndifferenzen zu den Lehrerlöhnen im nahen St. Gallen auszugleichen. Langfristig hoffe sie auf mehr Sensibilität im Landtag, um regelmässige Lohnerhöhungen beantragen zu können.
Bei der anschliessenden Diskussion stellt sich heraus, dass wiederum keine transparente Lösung in Aussicht gestellt wird, sondern eine Pflästerlepolitik gefahren wird, um Unterschiede auszugleichen, die durch die jahrelangen Nulllohnrunden entstanden sind. Von Seiten des Schulamts wird betont, dass es mit dem 12Stufensystem bereits einen Teilautomatismus gäbe. Man könne auch nicht so einfach zurück ins alte System, besser wäre ein neues System zu entwerfen, das auch eine aktuelle Arbeitsplatzbewertung miteinbezieht. Diese ist im Rahmen der Einführung des LPs 21 ohnehin geplant.
Somit ist es weiterhin der Landtag, der jedes Jahr Gelder spricht oder auch nicht - unsere Löhne sind also absolut nicht im Voraus berechenbar, abhängig von der wirtschaftlichen Situation im Land und vom Goodwill der Politik.
Wir fordern weiterhin einen Teilautomatismus und mehr Transparenz bezüglich der Löhne sowie eine höhere Altersentlastung. Im März findet das nächste Gespräch im Schulamt statt.